Zukunft der Strecke – Bisher keine Freistellung von Bahnbetriebszwecken

Guten Morgen,
laut Berichten in diversen Lokalausgaben der Rhein-Zeitung (u.a. am 31.12. in der Andernacher Ausgabe und am 02.01. in der Ausgabe Untermosel) ist die Zukunft der Reststrecke von Koblenz nach Ochtendung weiterhin unklar.

Laut Heinz Israel, dem Autor des Artikels, hat das Eisenbahnbundesamt dem Antrag zur Freistellung von Bahnbetriebszwecken (siehe AT 11.04.2012 B5 im Bundesanzeiger) bisher noch nicht entsprochen bzw. prüft weiterhin die Situation im Hinblick auf den Paragrafen 23 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes (AEG).

Dem Artikel folgend wurde die ehemalige Bahntrasse zwischen den Bahnhöfen Ochtendung und Bassenheim noch nicht entwidmet und daher liegen aktuell die Pläne der Verbandsgemeinde Maifeld, die Grundstücke zu erwerben und auf der Trasse einen Radwanderweg anzulegen, weiter auf Eis.

Die ehemalige Bahntrasse zwischen den Bahnhöfen Ochtendung und Bassenheim wurde noch nicht entwidmet. Die Pläne der Verbandsgemeinde Maifeld, die Grundstücke zu erwerben und auf der Trasse einen Radwanderweg anzulegen, liegen daher weiter auf Eis.

Kommentar:
Ich bin persönlich nicht sehr vertraut mit den Vorgängen des EBA, aber dass die Bahntrasse nach acht Monaten der Prüfung noch nicht entwidmet wurde halte ich zuerst einmal für keine schlechte Nachricht. Es wäre kurzsichtig, das Teilstück mit den noch liegenden Schienen von Bassenheim nach Ochtendung zu entwidmen und kurze Zeit später die Strecke bis Bassenheim für das Güterverkehrszentrum Koblenz zu reaktivieren. Mit der Fa. Clement gibt es ein Unternehmen aus Ochtendung, welches definitiv gerne wieder per Zug verladen würde und bzgl. der Mülldeponie wäre es in Anbetracht der vielen LKW-Transporte auch vernünftig, diese auf die Schiene zu verlagern.

 

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